Luminescence and the Second Law

Physikalische Zeitschrift, 5. Jahrgang, No. 19, 1904, p. 608:

Herr W. Wien machte darauf aufmerksam, dass man 2 Arten radioaktiver Strahlungen unterscheiden müsse: Bekanntlich sende jeder Körper bei hoher Temperatur eine negative Strahlung aus; in geringerem Grade werde dies auch bei niederer Temperatur der Fall sein; diese_ Strahlung müsste dem zweiten Hauptsatz der Thermodynamik gehorchen. Davon zu unterscheiden sei die Strahlung, die von den verschiedenen bekannten radioaktiven Substanzen ausgegeben werde, und die nichts mit dem zweiten Hauptsatz zu thun habe.

Drude, The Theory of Optics, Longmans, Green, and Co., 1901, p. 495:

From what was said in § 1 it is clear that the second law of thermodynamics leads to conclusions with respect to pure temperature radiations only. From the conception of heat exchanges mentioned on page 491 it follows, for example, that if an equilibrium of temperature has once been established in a closed system of bodies, it can never be disturbed by pure temperature radiation. But a disturbance of the equilibrium might be produced by luminescence.

The phrase 'heat exchanges' seems more Prevost-ian than Kirchhoff-ian.

Drude, The Theory of Optics, Longmans, Green, and Co., 1901, p. 529:

at sufficiently high temperatures all gases and vapors must emit temperature radiations which correspond to Kirchhoff's law, since otherwise the second law of thermodynamics would be violated.

Why only 'sufficiently high temperatures'?

Max Abraham (1900), review of Wien's "Die theoretischen Gesetze der Strahlung", Physikalische Zeitschrift 1(52), 611:

Die Umwandlung roter Strahlen in blaue kann demnach nicht ohne Kompensation vor sich gehen. Diese Betrachtungen sind von Wichtigkeit für die Theorie der Fluorescenz; wenn die Wellenlänge, der Stokeschen Regel gemäss, durch die Fluorescenz vergrössert wird, so kann der Vorgang sich ohne Kompensation vollziehen; gilt die Stokeschen Regel nicht, so muss eine Kompensation stattfinden.

Max Planck (1911), Theory of Heat Radiation, 2nd Ed., trans. Masius, p. 7:

We shall now introduce the further simplifying assumption that the physical and chemical condition of the emitting substance depends on but a single variable, namely, on its absolute temperature T. A necessary consequence of this is that the coefficient of emission $\epsilon$ depends, apart from the frequency $\nu$ and the nature of the medium, only on the temperature T. The last statement excludes from our consideration a number of radiation phenomena, such as fluorescence, phosphorescence, electrical and chemical luminosity, to which E. Wiedemann has given the common name "phenomena of luminescence". We shall deal with pure "temperature radiation" exclusively.

Wesendonck, K. (1899). Zur thermodynamik. Ann. Phys. 305 (12), 832:

Strahlungsenergie ist eben nicht Wärme und nur in übertragener Bedeutung ist hier von Temperatur zu sprechen. Verfasser hat hierauf bereits hingewiesen un aus neueren Untersuchungen von Hrn. Voigt geht dies ebenfalls hervor. "Offenbar sind," so heisst es da, "die hier stattfinden Schwingungen geordnete in dem Sinne, dass dabei der zweite Hauptsatz der mechanischen Wärmetheorie, auf dem Kirchhoff's Beweis seines Satzes beruht, die Gültigkeit verliert." Das ist nach Verfassers Ansicht so zu verstehen, dass man es eben nicht mit Wärme, sondern mit Strahlungs- bez. Luminescenzenergie zu thun hat. Nur wenn Strahlung ganz in derselben Art wirkt, wie directe Wärmeleitung, ist ein von selbst verlaufender, aufsteigender calorischer Strom ausgeschlossen. Durch Inductionswirkungen (Wirbelströme), durch chemische, mechanische Processe, oder elektrische Entladungsvorgänge kann man ja bekanntlich leicht höhere Wärmegrade erzielen, als in der Umgebung vorhanden sind, natürlich durch geeigneten Energieaufwand.